I hadn’t been aware that there were doors closed to me until I started knocking on them.
Gertrude B. Elion
Das Hauptgebäude der TU Berlin ist in Gefahr.
Die plötzliche Schließung des Hauptgebäudes der TU Berlin aufgrund schwerer Dachschäden ist zu einem eindrucksvollen Symbol für ein weitaus tiefer liegendes systemisches Problem geworden. Der Vorfall verdeutlicht die chronische Unterfinanzierung der öffentlichen Infrastruktur im deutschen Hochschulwesen, die zunehmend die Kontinuität der wissenschaftlichen Forschung, der Lehre und des Campuslebens gefährdet. Die Schließung eines zentralen Universitätsgebäudes aus Sicherheitsgründen ist nicht nur eine betriebliche Unannehmlichkeit; sie spiegelt jahrelang aufgeschobene Instandhaltungsmaßnahmen, unzureichende Investitionen und politisches Zögern wider. Forscher, Studierende und Mitarbeiter sehen sich nun mit gestörten Arbeitsabläufen, eingeschränktem Zugang zu wichtigen Einrichtungen und wachsender Unsicherheit hinsichtlich der langfristigen Planung konfrontiert. Dieser Fall verdeutlicht, wie fragil die Grundlagen der akademischen Arbeit werden können, wenn man zulässt, dass die Infrastruktur verfällt. Er unterstreicht zudem die dringende Notwendigkeit, öffentliche Investitionen zu verstärken, der Sicherheit auf dem Campus Vorrang einzuräumen und stabile Bedingungen für die wissenschaftliche Gemeinschaft in ganz Deutschland zu gewährleisten.
NACAPS Nachfolgebefragung 2026
NACAPS führt derzeit seine Folgebefragung 2026 durch und lädt rund 30.000 Promovierte in Deutschland ein, bis zum 12. Juni 2026 über ihre Erfahrungen und ihre berufliche Entwicklung zu berichten. Diese groß angelegte Studie spielt eine entscheidende Rolle für das Verständnis, wie die Doktorandenausbildung berufliche Laufbahnen prägt und wie sich die Bedingungen in der Wissenschaft und darüber hinaus im Laufe der Zeit entwickelt haben. Durch ihre Teilnahme können Absolvent*innen wertvolle Erkenntnisse liefern, die Hochschulen, politischen Entscheidungsträgerinnen und Forschungsorganisationen dabei helfen, ihre Förderstrukturen für Nachwuchswissenschaftler*innen zu verbessern. Die Ergebnisse der Umfrage werden in Debatten über Arbeitsbedingungen, Karrierewege und die allgemeine Landschaft der Doktorandenausbildung einfließen. Wenn Sie zur Teilnahme eingeladen wurden, könnten Ihre Antworten einen erheblichen Einfluss auf zukünftige Entscheidungen haben, eine evidenzbasierte Politik stärken und ein transparenteres Forschungsumfeld fördern. Sie können mehr über NACAPS erfahren, frühere Ergebnisse einsehen oder prüfen, ob Sie zur Teilnahme berechtigt sind.
NRW – wo sind deine Promovierenden?
Wir suchen derzeit Doktoranden in Nordrhein-Westfalen, die uns dabei unterstützen, die politische Sichtweise auf die Vertretung von Nachwuchswissenschaftlern im Landesrecht zu verändern. Trotz der großen Forschungslandschaft und der lebendigen akademischen Gemeinschaften des Landes sind Doktoranden in Nordrhein-Westfalen rechtlich immer noch nicht als eigenständige Gruppe anerkannt. Wir sind davon überzeugt, dass eine stärkere Vertretung und eine formelle Mitsprache in Entscheidungsprozessen die Arbeitsbedingungen und die Forschungskultur erheblich verbessern würden. Es gibt bereits positive Beispiele – so spielten beispielsweise engagierte Doktoranden aus Köln eine Schlüsselrolle bei der Gründung unseres Vereins im Jahr 2023 und leisten weiterhin einen wichtigen Beitrag dazu. Wenn Sie in Nordrhein-Westfalen promovieren, die Interessen von Doktoranden in einem Forschungscluster vertreten oder eng mit Doktoranden zusammenarbeiten, würden wir uns sehr über Ihre Unterstützung freuen. Wir suchen aktiv nach Personen, die Einfluss auf die Politik nehmen, mit der Hochschulleitung in Kontakt treten und die Vertretung stärken. Lies unseren Blogbeitrag dazu, um mehr zu erfahren.
Unsere Jahreshauptversammlung 2026 – Save the date!
Wie jedes Jahr findet Ende dieses Jahres unsere Jahreshauptversammlung statt, zu der wir Sie herzlich einladen. Bitte merken Sie sich den Termin schon einmal vor.
21–22. November 2026
Unsere Jahreshauptversammlung bietet Ihnen die Gelegenheit, auf das vergangene Jahr zurückzublicken, Schwerpunkte für die Zukunft unserer Arbeit zu setzen und unser gemeinsames Engagement für die Vertretung von Nachwuchswissenschaftlern zu stärken. Wir freuen uns darauf, viele von Ihnen dort zu sehen und mit Ihnen in einen fruchtbaren Austausch zu treten. Weitere Einzelheiten folgen in Kürze, bleiben Sie also auf dem Laufenden und zögern Sie nicht, sich bei Fragen an uns zu wenden.
Unsere Öffentlichkeitsarbeit sucht nach Unterstützung
Liebe Leser*innen, ich bin Julian und verantwortlich für unsere PR-Arbeit, einschließlich dieses Newsletters XD Wie ihr euch vorstellen könnt, ist die Pflege des Newsletters, der Website und der sozialen Medien mit viel Arbeit verbunden, macht aber auch großen Spaß. Ich suche Unterstützung beim Verfassen von Beiträgen, bei der Gestaltung des Newsletters und bei der Aktualisierung der Website. Meldet dich, wenn du helfen möchtest! Außerdem werde ich bei der diesjährigen Mitgliederversammlung als PR-Beauftragter zurücktreten, sodass diese Position im Vorstand für einen neuen Beauftragten frei wird, der die Zukunft unserer Online-Präsenz mitgestalten kann.
Deine Stimme zählt!
Wir freuen uns über dein Feedback und deine Vorschläge. Wenn du Ideen hast, melde dich bei uns und mach mit!



